Innungsversammlung mit Ehrungen, KI-Vortrag und vielen Ideen rund um Ausbildung und Zukunft des Handwerks
Wo sonst Späne fallen und Holzduft in der Luft liegt, traf sich die Tischler-Innung Münster zu ihrer zweiten Innungsversammlung in diesem Jahr. Eingeladen hatte Obermeister Dietmar Reers in seine Tischlerei in Kinderhaus. Zwischen Plattenlager und moderner Maschinentechnik wurde deutlich: Das Tischlerhandwerk lebt – und ist bereit für die Zukunft.
Ein besonderer Start in die Versammlung war die Verleihung gleich zweier Auszeichnungen. Als „TOP-Ausbildungsbetrieb“ wurde Thomas Brandt für sein herausragendes Engagement in der Nachwuchsförderung geehrt. Zudem erhielt Josef Niehoff den „Silbernen Meisterbrief“ für 25 Jahre meisterliches Können und Leidenschaft für das Holzhandwerk.
Im fachlichen Teil stand die Zukunft des Handwerks im Mittelpunkt. Unter dem Titel „KI im Tischlerhandwerk?“ erläuterte Dr. Fabian Schnabel vom Fachverband Tischler NRW, wie Künstliche Intelligenz schon heute Abläufe optimieren und Betriebe unterstützen kann.
Intensiv diskutierten die Mitglieder außerdem über mögliche Veränderungen in der Ausbildung – insbesondere über die Einführung eines Blockunterrichts. Zahlreiche Ideen und Argumente zeigten: Die Innung ist entschlossen, die Ausbildung weiter zu stärken und attraktiv zu gestalten.
Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen ging der Abend in den gemütlichen Teil über. In lockerer Runde wurde genetzwerkt, gefachsimpelt – und natürlich der Betrieb des Kollegen genau unter die Lupe genommen. Ein gelungener Abschluss eines Abends, der einmal mehr bewies: Tradition, Gemeinschaft und Innovation gehören im Tischlerhandwerk untrennbar zusammen.







